Archiv für Juni 2009

Gegen die Wand

„Sharks zwee“ und Meisterfeier in türkis

Hallo zusammen,
zum endgültigen Abschluss der Saison 08/09 vernahm ich bereits die ganze Woche über Aktivitäten der „Kaufungen Sharks Supporters Crew“ aka „Sharks zwee“.
So folgte ich deren Aufruf, das letzte Saisonspiel der ersten Mannschaft zu besuchen, um dort den Meisterfeierlichkeiten beizuwohnen, garniert mit allerlei feinen Aktionen rund um das Spiel.
Zum ersten Mal fand in der ehrwürdigen Sharks-Arena zu Kaufungen ein organisierter Support zu Ehren der ersten Mannschaft statt, inkl. stilechtem „Corteo“ zum Spiel, Kurvenflyer, Zaunfahne, Doppelhaltern, Pyro, Spruchbändern und Support.
Während des Spiels wurde mit der Familie von einem der Capos geschwätzt, das kulinarische Angebot zu absolut fairen Preisen getestet oder bei schönstem Wetter um einen Sonnenbrand gebettelt.
Das Spiel verlief souverän zu Gunsten der Hausherren, und so konnten die Haie einen nie gefährdeten 17:2 Sieg einfahren, inkl. anschließender Meisterfeier. Der # 26, die zum Publikumsliebling avancierte, blieb leider der Treffer vergönnt, sehr zum Leidwesen der Jungs in der „Singing Area“.
Gezeigte Spruchbänder:
Inkompetente Hierarchie Düsseldorf“ [Kritik am Führungsstil des Verbandes],
Ungeschlagen Meister? Nur mit Dach!“ [Wink mit dem Zaun an die Gemeinde Kaufungen],
Saison ohne Playoffs? Wie Meisterfeier ohne Bier“ [Kritik am geänderten Spielmodus],
Assenheim gehört in die IHD! Viel Erfolg beim Skaterhockey!“ [Hinweis in Richtung des heutigen Gegners und dessen Ligenwechsel] und
Kurze BL Saison vorbei – Auf geht’s zu Sharks 2“ [Werbeoffensive für „Sharks zwee“ – deren Saison noch bis August läuft]

Fakten:
13.06.09 Kaufungen Sharks – Rhein Main Patriots Assenheim 17:2 (4:0,5:1,5:1,3:0)
Eintrittspreis: kostenlos!
kulinarisch top: grobe Bratwurst für 2 € [Tipp: Vorbestellen!]
Zuschauer/Gästefans: ca. 200 / ca. 5

Dove stai andando Italia? – Wohin gehst du Italien?*

„Settore ospiti chiuso“…was so viel bedeutet wie „Gästeblock geschlossen“ ist so ziemlich das Schlimmste was einem beim Spielbesuch im Mutterland der Ultrasbewegung passieren kann. Die Zeiten haben sich geändert und man muss auf derartige Bekanntgaben dienstags in der Woche des Spiels gefasst sein.
Aber so wurde beschlossen das Beste aus der Situation zu machen und wenigstens die restlichen Rahmenbedingungen waren optimal. Gutes Wetter, lecker Essen und ein schöner Tag in BellaItalia!
Am Abend vor dem Abflug wurde auf dem örtlichen Stadtfest noch das pyrotechnische Herz beglückt, indem wir uns eine Etappe der PyroGames2009 an der Orangerie genehmigten. Selbstverständlich kostenneutral.
Es reichte für knapp 2 Stunden Augenpflege bis es Richtung Hahn zum RyanAir Terminal ging, mit Ina am Steuer.
Alles klappte reibungslos, im Vogel war ausreichend Platz und mit uns im Flieger noch weitere „Tagesflieger“ an Board allerdings eher zum Shoppen und Sightseeing in Milano.
In Bergamo angekommen erstrahlte die Stadt im morgendlichen Glanze und die Lombardei begrüßte uns von ihrer besten Seite. Es ging es per Linienbus in die wunderschöne „Citta’ Alta“. Es war mein dritter Besuch dort und es ist einfach nicht zu beschreiben. Eine tolle Altstadt – ein Wahnsinns-Ausblick. Ein Foto würde dem Ausblick nicht gerecht werden, sondern das muss man einfach mal selbst gesehen haben.
Knapp über 110.000 Einwohner bevölkern das verschlafene Städtchen und wir hatten in den frühen Morgenstunden die alte Oberstadt (Città Alta) fast für uns alleine und nur der ein oder andere einheimische Rentner war schon auf den Beinen und der Duft der frisch zubereiteten Pizzableche aus den Bäckerei erfüllte die Gassen.

Ich kann nur jedem empfehlen, den Weg, unterstützt durch 2 Standseilbahnen, zum Kastell San Vigilio auf sich zu nehmen (je Fahrt 1€).
Den Weg zurück zum Bahnhof legten wir zu Fuß zurück um den ein oder anderen Sonnenstrahl und nebenbei das ein oder andere Atalanta Graffiti zu erspähen. Die Bergamasci sind fußballverrückt und lieben den Verein unter dem Zeichen der schwarzblauen Göttin. Umso ärgerlicher, dass am Nachmittag die Atalanta Tifosi zuhause bleiben mussten.
Vom Bahnhof aus ging es für schlanke 3,60€ per Zug nach Mailand. Die Fahrt selbst verlief äußerst kurzweilig. An dieser Stelle ein „Gruß“ an Irina aus Bukarest, die Erasmus-Studentin an der TU Ilmenau gewesen ist, und mit der Ina und ich ins Gespräch kamen. Zunächst auf Englisch, bis wir feststellen, dass es auf Deutsch doch noch eine Ecke besser klappt.
Dabei konnte ich viele Fragen über Rumänien loswerden und wir mussten zusehen, dass wir Irinas Fragen zu Deutschland und der Wirtschaftskrise fachgerecht beantworten konnten ;-)
Ein Bukarest-Trip ist fest eingeplant! Mulţumesc!
Im Mailänder U-Bahnsystem trennten sich dann unsere Wege. Irina auf dem Weg zum Dom, Ina und ich zum Guiseppe-Meazza-Stadion, besser bekannt als „San Siro“.
Von der U-Bahn ist es noch ein recht langer Weg, an Pferderenn- und Radrennbahn vorbei bis einen die 4 mächtigen Türme förmlich erschlagen.

Auf dem Weg dahin auffällig der hohe Altersdurchschnitt derjenigen, die einer der „Ultras“-Gruppierungen zuzuordnen sind. Kein Vergleich zum Bild in einer deutschen Straßenbahn wo sich Zahnspangenkids gegenseitig mit Alcopops zuschütten.
Vorbei an „Curva Nord“ und den zahlreichen Schalhändlern zur „Curva Sud“ wo der Schweizer Salvatore mit den Karten warten sollte. Klappte reibungslos und wir bekamen zu unserem großen Erstaunen tatsächlich 2 Original-Inter -„abonnamenti“ (Dauerkarten) in die Hand gedrückt.

Danach noch ein paar Fotos fürs Familienalbum geschossen, die stilechte SALSICCIA durfte natürlich nicht fehlen, wobei der Preis mit 5€ eine fast skandalöse Höhe erreicht hat.
Wir beobachteten das schwarz-blaue Treiben und machten uns frühzeitig auf den Turm zu Erklimmen um im obersten der drei Ränge Platz zu nehmen.
Der Gästebereich blieb während des kompletten Spiels leer, und ein leerer Gästeparkplatz und Gästeeingang sind einfach nicht das Wahre. Zu groß war anscheinend die Angst der „Lega Calcio“-Verantwortlichen, dass die Bergamasci die Meisterfeierlichkeiten stören könnten. Schließlich besteht ja alles andere als eine Fanfreundschaft, wenn man sich an die Bilder des „Atalanta-Scooters vom Oberrang“ erinnert, die seinerzeit durch die Medien gingen.
Der Blick beim Betreten des Innenraums ist definitiv gigantisch und erfüllte mich auch dieses Mal wieder. Ina erging es nicht anders. Da trotz anstehender Meisterfeier im Anschluss an das Spiel (Inter bereits 4 Runden vor Schluss „Scudetto“-Gewinner) nicht ausverkauft sein würde, nahmen wir taktisch günstigere Plätze als unsere offiziellen auf der Seite ein, wo sich sonst die AC Milan-Tifosi aufhalten, bei deren Heimspielen in der „Sud“.
Im Vorfeld wurden noch ALLE Jugendmannschaften von Inter geehre und die Kids durften in der Reihe eine Runde ums Spielfeld drehen, was für die Kids natürlich das Größte war.
Zu meinem Erstaunen waren alle Gruppen mit ihren Original-Fahnen präsent. Keine Zensur der Symbole oder Grafiken, immerhin gehört die örtliche Fanszene, allen voran „BOYS SAN“ doch eher zu den, ich nenne sie mal „Business Ultras“, im Lande.
(Gefälschte) Fanartikel der Gruppen sind im Übrigen nicht mehr auf dem Stadionvorplatz zu erwerben, gehörte das sonst doch zum Standardrepertoire in Mailand.
Die Hierarchien in der „CURVA NORD“ sind klar erkennbar, was Fahnenplätze, Vorsänger und Tifo betrifft. Kurios und sicherlich mit etwas Beigeschmack zu erwähnen, die Fahne der „VIKING INTER“ mit Deutschland-Fahne davor.
Ansonsten das übliche Bild rund um „Boys“, die in diesem Jahr ihr 40jähriges (!!!) bestehen feiern und deren Sektionen, dazu die bekannten „Brianza Alcoolica“, „Irriducibili“ und „Monkeys“, „Bulldogs“, „Imbastici“ und nicht zu vergessen die der „Diffidati“ (Stadionverbotler).
Der Mittelrang legte los und wusste gleich zu gefallen. Das hatte schon was, als das ganze Stadion bei den „Gassenhauern“ mit Hüpfeinlagen etc. mitzog. Aber immerhin sollte ja auch die Meisterschaft würdig gefeiert werden.

Zum Intro gab es eine „Campioni“-Choreo in Kombination mit Inter-Trikot und der „17“. War es schließlich der 17. Meistertitel der „Nerazzurri“, die sonst eher mit dem Image des „ewigen Zweiten“ behaftet waren, ehe Juve und Co. der sportliche Abstieg einen Strich durch die Rechnung machte. Klappte auch recht gut, wobei es in Sachen Kreativität natürlich Abstriche gibt und man zu „besten Zeiten“ auch schon weitaus imposantere Kurvenbilder hat bestaunen dürfen.
Die „gobbi“ aus Turin wurden dann mit einem Intro zur 2. Halbzeit „gewürdigt“ in dem auf deren „Serie B“ Zugehörigkeit mit allerhand Doppelhaltern und Spruchband angespielt wurde, während Inter am Titel sammeln ist. Naja…
Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurden dann in der Curva noch Fähnchen mit dem Aufdruck „17“ verteilt, was aber leider ein wenig seinen Effekt verfehlte.
Spruchbänder gab es in Massen und neben vielen Gedenk-Spruchbändern für in der Saison verstorbene Mitglieder durfte das Aufzeigen des ein oder anderen Missstandes nicht fehlen – soweit es denn meine „Italienisch-Brocken“ zuließen.
Das klassische „Chi noi siiiamoooo“ weiß nach wie vor zu gefallen und alles in allem ziehe ich ein positives Supportfazit, auch wenn sicher noch Luft nach oben ist. Hier und da blitze auch immer mal ein Bengalo oder etwas Rauch auf, aber nichts Weltbewegendes. Die Zeiten scheinen leider wirklich vorbei in Italia…
Erschreckend aber wie viele Zuschauer sich über die Misserfolge der anderen definieren und deren „zero tituli“ befeierten. Sowas kannte ich in der Form nur vom schwatzgelben Verein aus dem Ruhrpott. Das sitzt die Frustration gepaart mit Komplexen ähnlich tief. Nicht weniger erschreckend die gestiegene Anzahl am Popcorn futternden Volk. Soll das der neue „Calcio“ in Italia sein? No, grazie….
Das Spiel gab Einiges her und nach den Toren der Gäste herrschte gespenstische Totenstille im Rund. Das kannte ich in solch krasser Form auch nicht- Gästefans gehören dazu. Basta!
Emotionen brandeten jeweils bei den Ausgleichstreffern auf, sowie die pure Ekstase beim Siegtreffer durch Ibrahimovic, drei Minute vor Ende zum 4:3 – mit der Hacke.
Ebenso wurde Luis Figo verabschiedet und auch das ein oder andere Spruchband der Inter-Ultras würdigte dessen Verdienste.
Nach Spielende begannen die Umbauten zur Pokalübergabe und keiner verließ das Stadion. Jeder Spieler wurde einzeln aufgerufen und ganz amerikanisch einzeln in den Mittelkreis nebst seiner Kinder gelotst.
Nach dem Spektakel zog es uns in die Stadt und wir erkundeten die Umgebung am Bahnhof bis wir schließlich zur Nahrungsaufnahme in einer kleinen, versteckten Pizzeria einkehrten wo uns lecker Pizza erwartete. Genau das Richtige zum Abschluss des Tages. Der Preis mit 16€ für 2 Pizzen und Getränke war absolut fair.
Die Entscheidung, diese Art der Abendgestaltung dem kurzzeitig angepeilten Spiel von „Armani Jeans Milano“ gegen „Angelico Biella“ in den „LegaBasket“ Playoffs (siehe Salsiccia No.1) vorzuziehen, hielt ich für die bessere Variante.
Gegen 21 Uhr bestiegen wir den Shuttle-Bus, der uns mit diversen Zwischenstopps zurück nach Bergamo kutschierte, wir dies allerdings auch nur im Halbschlaf mitbekamen. Der Bus war natürlich etwas teurer als unsere mittägliche Zugfahrt.
Nicht im Stile echter „Last Call Heroes“ erreichten wir pünktlich den Schalter und flogen durch Gewitter zurück nach Hahn. Gegen halb 4 konnte man dann erschöpft aber zufrieden ins heimische Bett fallen.

Ciao, Jan


Fakten:
31.05.09 Inter Mailand – Atalanta Bergamo 4:3
Eintrittspreis: 17 €
kulinarisch top: Salsiccia (mittlerweile € 5 !!!)
Zuschauer/Gästefans: 60.000 / keine
*Lesetipp: gleichlautender Artikel in „Blickfang Ultra“ No. 5

Alles „Maki“ in Paderborn

Konnichi ha,
Die Fußballsaison findet mit dem 34. Spieltag in den Ligen 1 und 2 ihr Ende?
Denkste! Die wieder reaktivierte Relegation steht ja noch an.
So traf es dieses Mal den SC Paderborn, mit dem ich ja diese Saison schon 2x die Ehre haben durfte und die Violetten vom VfL Osnabrück.
Man kann sicherlich so etwas wie Derbycharakter hineininterpretieren, aber so richtig dann doch nicht.
Wir hatten das Spiel schon vor einiger Zeit ins Auge gefasst -ohne die genau Spielpaarung zu kennen, und als es konkret wurde, über unsere -mittlerweile auf 1 Person geschrumpfte- Paderborner Sektion ermäßigte Steher für 9€ geordert.
Los ging es für die Reisegruppe bestehend aus JPW, Bruno, Calle und mir bereits am frühen Nachmittag, schließlich sollte es vor dem Spiel noch eine Speisung im asiatischen Stil für die hungrigen Mäuler geben.
Flo bereitete uns ein Party-Bento bestehend aus einem Mix aus allem was das Sushi-Herz begehrt, während wir noch einen Rundgang durchs beschauliche Paderborn vornahmen. War eine sehr entspannte Sache bei schönstem Sonnenschein.
Flo, in höchst professioneller Manier, erklärte den unwissenden Hungrigen die Welt der Makis, Tennos und Sushimis und preparierte gekonnt Rolle für Rolle.
Geschmacklich fand das Mal bei allen Anklang, nur JPW’s Sache war es nicht. Jeder hatte schnell seine Favoriten gefunden und mein Fazit bleibt nach stilechtem „Mit-expertimentellen-Stäbchen-Verzehr“, dass man alles essen kann, und wenn es mal nicht so schmeckt nimmt man einfach etwas mehr vom Wasabi ;-)

Gegen 16 Uhr machten wir uns auf Richtung Bahnhof um die Ankunft der Violetten zu begutachten. Ich konnte sogar die ein oder andere Schalker-Allesfahrer-Nase, mit gleichem Vorhaben wie wir, sichten und der Zug ließ nicht lange auf sich warten, während wir in der Sonne den Nachtisch in Form von FastFood amerikanischer Art oder in flüssiger Form zu uns Namen.
Der Ersteindruck war mäßig bis schlecht, was das violette Kollektiv zum besten gab – wohl nicht annähernd ein Vergleich um Anhang aus Dresden oder Berlin.
Unverichteter Dinge zogen wir weiter, per AUTO, Richtung Stadion.

Auf dem Weg dahin konnten wir einen Osnabrücker Haufen erspähen, der der Ultra’-Szene zuzuordnen ist und eingekesselt an der britischen Kaserne der weiteren Dinge wartet. Diese hatten sich augenscheinlich gegen die bereitgestellten Shuttlebusse samt Fahrservice entschieden.

Mit entsprechender Begleitung traf dieser dann auch zeitgleich zu uns am Stadion ein. Calle besorgte sich noch eine fehlende Karte. Wir nahmen unsere Plätze am Spielfeldrand ein, und nicht die auf der Karte vorgesehen waren, um so einen guten Ausblick auf die jeweiligen Intros zu haben. Auf PB-Seite hat sich anscheinend eine neue Gruppierung namens „F****B**** [zensiert, da zuviele google Zugriffe ;-) ]“ zusammengefunden, von denen auch die ein oder andere Nase am Bahnhof bereits zu sichten war, die jedoch eher dem „klassischen „Good-Night-Left-Side“ Klischee“ entsprachen. Der Osna-Haufen hatte ein Fahnenmeer vorbereitet was ein recht sattes Bild abgab, garniert mit dem Spruchband „Auf geht’s lila Jungs“. Eine ähnliche Aktion war auf der Heimtribüne zu sehen, nur mit anderer Farbgebung. Sicherlich nicht sonderlich kreativ, aber immerhin ein Farbtupfer im grauen Rechteck.


Ebenso die Zaunbeflaggung. Im Gästeblock mit vielen kleineren Fahnen („Speerspitze“. „Grenzgänger“, „Sek SV“) und zentriert in der Mitte, die der Violet Crew.
Schön anzusehen, dass auch der ein oder andere stationierte britische Soldat vor Ort war, samt Beflaggung.
Ich behielt meinen inoffiziellen Platz bei, getrieben von der Hoffnung von Osna tifomäßig noch Highlights einzufangen. Der Rest zog zumindest für Halbzeit 1 die offiziellen Plätze vor. So konnte ich Osna wenigstens ab und an akustisch vernehmen, während die Anderen dies nicht bestätigen konnten (gleiche Tribünenseite). Aber alles in allem sicherlich nicht mehr als Durchschnitt und nichts Innovatives – auf beiden Seiten. Beim SCP hat sich immerhin der fragwürdige „Gassenhauer“ „nur der SCP – unser ganzes Leben“ durchgesetzt, den man schon aus der ein oder anderen deutschen Kurve kennt. Von Osnabrück hatten wir (ich) mehr erwartet, sowohl qualitativ als auch quantitativ.
Das Spiel endete 1:0 für die Hausherren. Der Osna-Anhang schickte die Jungs rund um „Pele“ Wollitz mit einem „Wir wollen euch kämpfen sehen“ auf die Heimreise und nachdem mich das Stadion Catering nicht überzeugt hatte, sowohl was feste als auch flüssige Nahrung betrifft, machten wir uns auf dem Weg zurück zu Mr. „Maki Maki“ um dem Abend in der „3-Hasen-Stadt“ einen würdigen Abschluss zu verleihen.
Dies geschah dann in geselliger fünfköpfiger Runde im „Feuerstein’s“ bis wir die Reise gen Heimat antraten, an die ich allerdings keinerlei Erinnerungen habe, fiel ich mit Besteigen des Autos in das Reich der Träume, während JPW uns mit Domians wohltuender Stimme im Hintergrund sicher nach Hause kutschierte.

Arigatou & Sayounara!

Fakten:
29.05.09 SC Paderborn – VfL Osnabrück 1:0
Eintrittspreis: 9 €
kulinarisch top: URA-Maki (2€-2,40€)
Zuschauer/Gästefans: 15.000 (ausv.) / ca. 2000