Archiv für Juli 2010

Nummer fünfzehn

Do you know the city? Late summernight in Kassel.

Impressionen aus Kassel, Juli 2010

ΠΑΟΚ vs. ПФК ЦСКА София

Alles klar? ;-)
Startschuss für die Saison 2010/2011!
Der bulgarische Europa-League Teilnehmer ZSKA Sofia spielt gegen den griechischen UEFA Champions-League-Qualifikanten von PAOK Thessaloniki.
Das Ganze bei strahlendem Sonnenschein, lecker, grober Bratwurst, einem idyllischen Ground in den weiten Nordhessens und bei freiem Eintritt.
PAOK spielt – und die deutschen Sektionen folgen dem Ruf der Schwarz-Weißen mit dem zweiköpfigen Adler („Dikefalos Aetos“) auf der Brust. An diesem Tag waren sichtbar präsent der PAOK Club Stuttgart, Lüdenscheid, und die Düsseldorf Invaders. Selbst die „Gate 4″-Sektion aus Brüssel (!!) war am Start.


PAOK (Panthessalonikeios Athlitikos Omilos Konstantinoupoliton) wurde durch griechische Flüchtlinge aus Kostantinopel im Jahr 1926 gegründet. Eine enge Freundschaft pflegt die PAOK-Fanszene zu den „Orthodox Brothers“ aus Belgrad (Partizan) die dem gemeinsamen christlich-orthodoxen Glauben folgen.
Von der Fanszene des erfolgreichsten bulgarischen Klubs waren lediglich 2 Begleiter mit Fahne vor Ort – dafür ist der Verein aber mit eigenem Bus aus Bulgarien angereist. ;-)

ZSKA weilt derzeit, durch die guten Verbindungen von Pawel Dotchev (derzeit Trainer in Sofia) nach Paderborn, in der Region zu einem Trainingslager, während PAOK seine Zelte in Franken aufgeschlagen hat – so traf man sich kurzerhand zum Testkick quasi in der Mitte.
Zum Intro hantierten die Griechen mit pyrotechnischen Gegenständen, was die örtlichen Dorfpolizisten gleich dazu veranlasste Verstärkung zu ordern und die „Störenfriede“ mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Kaum waren sie am Ort des Geschehens angekommen, war der Zauber auch schon wieder vorüber.
Ca. 20-30 Aktive sorgten zur Verwunderung der anwesenden Ureinwohner für akustische Unterstützung der Griechen – trotz des eher mauen Kicks, was bei den extremen Außentemperaturen keinem Spieler zu verdenken war.

Trotz der spielerischen Magerkost wurde das Spiel mit 3 Kameras aufgezeichnet und 2 griechische Reporter kommentierten das Geschehen auf dem Rasen, wohl für das klubeigene TV oder die Internet-Gemeinde.

Alles in allem eine runde Sache in der Hessentagsstadt von 2008.
Eine nähere Betrachtung des griechischen Fußballs ist defintiv eingeplant – gleiches gilt für das Derby in Sofia. Man sieht sich immer zweimal ;-)
Dann wäre nur noch zu erwähnen, dass der Schreiberling das Willi-Betz-Match gegen seine Begleitung mit 0:2 deutlich verlor und sich nach Spielende eine nette Homberg-Efzerin dazu bereit erklärte, den Weg zur Autobahn zu weisen. „Gegen den modernen navigesteuerten Autofahrer!“ ;-)

Fakten:
12.07.2010 PAOK Thessaloniki – ZSKA Sofia 1:3 (0:1)
Stadion: Stellbergstadion in Homberg/Efze
Wettbewerb: Freundschaftspiel Saison 2010/11
Zuschauer: 250
Eintrittskarte: Eintritt frei
PAOK: 7 Zaunfahnen / 50 Fans
ZSKA: 1 Fahne / 2 Fans
Dorfpolizisten: 6

No more Mc Donald’s!

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Don‘t feed the trolls!

Die SpVgg Greuther Fürth fristet nun bereits seit 1997 ein trostloses Dasein in der 2. Bundesliga und trägt immerhin den fragwürdigen „Titel“ des „dienstältesten Zweitligisten“.
Und nicht wenige Aufstiegsaspiranten riefen in der Vergangenheit die Parole: „Lieber Fünfter als Fürther“ aus.
Bereits ebenfalls seit 1997 wurde der Umzug aus dem in Sportkreisen durchaus bekannten „Sportpark Ronhof“ in das „Playmobil-Stadion“ vermeldet. So war diese Art des Namenssponsoring eines der ersten seiner Art.
Seit dem 1. Juli 2010 heißt das Stadion nun „Trolli-Arena“.


„Saure Glühwürmchen“, „Fishmix“ oder „Spaghettini sour“ ?


Playmobil ist nun Geschichte in Fürth!


Größenwahn unterm Kleeblatt. Don‘t feed the trolls!