Archiv für April 2011

Dove C‘E Musica – Sommer 2011

01.05.2011
Mono & Nikitaman, Königsplatz Kassel

03.06.2011
Shantel & Bucovina Club Orkestar, Piazza Vellmar *klick*

09.06.2011
AstA Sommer-Festival Paderborn mit Irie Révoltés, Broilers etc. *klick*

24.06.2011
Banda Bassotti, Dortmund, uz-Pressefest, Revierpark Wischlingen
Roter Marktplatz Ruhr-Westfalen

10.07.2011
Balkan Brass Battle: Fanfare Ciocarlia versus Boban Markovic Orchestra, Kulturzelt Kassel *klick*

04.08.2011
Gentleman & Mighty Vibez, Schlosshof Fulda *klick*

27.08.2011
Gentleman & Mighty Vibez, Kloster Schiffenberg, Giessen *klick*

When we were heroes…


Estádio do Dragão, Porto, 05.03.2008


Spieler kommen, Spieler gehen.
Doch was stets bleibt, sind wir Schalker,
die immer treu zur Mannschaft stehen.“

Solo per la maglia! – Nur für das (unser) Trikot!

Sonntag mittags auf dem Tivoli

Fakten:
17.04.2011, 13.30 Uhr, Alemannia Aachen – FC Erzgebirge Aue 1-5
Stadion: Tivoli
Wettbewerb: 2. Bundesliga Deutschland
Eintrittskarte: 22 €, Sitzplatz ermäßigt (Wucher!)
Preishistorie Stehplatz erm.: 04/05: 6,50€ / 05/06: 7,50€/ 10/11: 12,50€
kulinarisch: „Fresskorb T.“

- Zuschauer: 16.632 (davon ca. 300 aus Aue)
- 16 Gäste- Zaunfahnen
- Wetter: sonnig bis leicht bewölkt, 17 Grad
- amüsante Kuttenbusse aus dem Hause „Preußen Münster“ auf der Autobahn
- Quizfrage: Wo kommen Autos mit dem Kennzeichen „AZE“ her? ;-)
- Neuer Ground in direkter Nähe zum „alten Tivoli“
- nix los anner Tanke, keine Kids zu sehen
- Ein paar Gäste aus Düsseldorf sowie Dynamo-Atzen konnten gesichtet werden
- Gäste-Eingang eine Art „Guantanamo light“
- KBU / ACU Splittung äußerst merkwürdig
- ACU mit Spruchband gegen ein geplantes Testspiel gegen RB Salzburg
- Heimfans konnten lediglich mit „Kaiserstadt AC“ überzeugen. Rest: mau
- UA optisch nicht erkennbar / Fialova Sbor mit Führungsanspruch im Block
- Mannschaft von Aue mit netter Feier-Action nach Abpfiff

Wer war zuerst da? Die Henne oder das Ei? ;-)


Irish Dozen


Irish Clan Sampdoria Genua


Ultraszene Würzburg

Love United – Hate Glazer!

Passend zum Gegner im Europapokal ein Video vom FC United of Manchester sowie einen Filmtipp.
Gelungener Text, in dem die FCUM ihren Hass für Malcolm Glazer doch recht eindrucksvoll zum Ausdruck bringen.

Ansonsten noch der ultimative Filmtipp zum Auswärtskick.
Sehr gelungener Film – mein persönlicher Favorit in 2010!

Eine reichlich surreale Szene steht am Ende von Ken Loachs Spielfilm „Looking For Eric“:
Drei Busladungen Manchester-United-Fans mit Eric-Cantona-Masken stürmen ein Einfamilienhaus. Eine Szene, die das Klischee des gewalttätigen Fußballfans recht ungewöhnlich abbildet. In der Tat geht es um das Gegenteil: um Solidarität. Diese 50 oder mehr Manchester-Fans, die alle eine Gesichtsmaske mit dem Konterfei von Eric Cantona tragen, jenem französischen Spieler, der den Verein in den 90er-Jahren an die Tabellenspitze geschossen hat und seither bei den englischen Fans als bester Spieler der Liga aller Zeiten gilt, kämpfen für das Gute.
Ken Loach, zusammen mit Mike Leigh seit mehreren Jahrzehnten verantwortlich für das Sozialrealistische im britischen Kino, hat sich nach einigen düsteren Werken einen märchenhaften Film über die Kraft der Heldenverehrung im britischen Fußball gegönnt. Nun ist Fußballgucken im Fernsehen nichts Ungewöhnliches, wenn man es nicht ins Stadion schafft. Aber im Kino? Die Filmgeschichte gibt zwar reichlich Gelegenheit, den Fußball auch im Kino von allen Seiten zu beleuchten. Das reicht von einer pathetischen Geschichtsschmonzette wie „Das Wunder von Bern“ bis zur experimentellen Manndeckung von George Best in Hellmuth Costards „Fußball wie noch nie“, von der schwärmenden Doku „Deutschland – ein Sommermärchen“ bis zu einer Milieustudie wie Adolf Winkelmanns „Nordkurve“. Das Interesse dieser Filme gilt aber meist mehr dem Drumherum als dem reinen Sportereignis. Kurz hintereinander kommen nun im November zwei Fußballfilme in die deutschen Kinos, die vor allem am Milieu der Fußballfans interessiert sind und ebenfalls kaum die sportlichen Ereignisse auf dem Platz anvisieren. Trotzdem könnten „Looking For Eric“ und „66/67 – Fairplay war gestern“ nicht unterschiedlicher sein.

Das Leben von Eric Bishop (Steve Evets) ist das reinste Chaos. Er dreht sich nicht nur im sprichwörtlichen Sinne im Kreis: Als er eines Tages nach Jahren seine Ex-Frau wieder trifft, ergreift ihn eine Panikattacke und er fährt etliche Runden als Geisterfahrer im Kreisverkehr, bis es schließlich kracht. Bishop ist um die 50. Vor 30 Jahren hat er ebenfalls in einem Anfall von Panik seine Frau und sein Kind verlassen. Seitdem stolpert der Briefträger mehr schlecht als recht durchs Leben. Durch eine zweite Beziehung mit einer Alkoholikerin hat er zwei adoleszente Schwiegersöhne am Hals – der eine rutscht gerade ins kriminelle Milieu ab. Jetzt ist seine Tochter aus erster Ehe Mutter geworden. Als er Babysitten soll, trifft er nach Jahren auf seine Ex-Frau. Die Erinnerung an seinen großen Fehler, diese Frau verlassen zu haben, führt zu dem Ausraster im Kreisel. Das Einzige, was jetzt noch hilft, sind ein vom Schwiegersohn geklauter Joint und ein Zwiegespräch mit dem Starschnitt von Eric Cantona, Eric Bishops Held. Das macht er öfters, wenn er nicht mehr weiter weiß. Eines Tages erscheint der angerufene Cantona – gespielt von Eric Cantona – persönlich in Bishops vier Wänden und gibt ihm gute Ratschläge. Einer davon: seine Freunde – allesamt leidenschaftliche ManU-Fans – um Beistand zu bitten. Denn dafür sind Freunde schließlich da.

aus Intro #177 (November 2009)


Manchester Culinaria – lovin‘ it

Level zu Level

Marteria (aka Marsimoto) ist ein deutscher Rapper aus Rostock, der zurzeit beim Plattenlabel Four Music unter Vertrag steht.
Als begabter Fußballer spielte er für die Jugend des F.C. Hansa Rostock, zu dem er heute noch eine enge Verbindung pflegt. Er schaffte es unter Horst Hrubesch bis in den U-17 Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Als er 1999 bei einer Reise nach New York City von einem Modelscout entdeckt wurde, nahm er von dort aus Modelaufträge in der ganzen Welt an. Er arbeitete unter anderem für Diesel und Hugo Boss. Danach stieg er aus der Modelwelt aus und kam zurück nach Rostock, um fortan seine Rap-Karriere zu verfolgen. 2003 zog er nach Berlin-Friedrichshain. Hier absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Reduta-Berlin. Heute lebt Marteria in Berlin-Kreuzberg.

Interview bei 11 Freunde *klick*
Auszug:
Grundsätzlich finde ich auch diesen Verein sympathisch, es gab sogar mal ein Spruchband von USP auf dem stand: »Alle Rostocker sind scheiße – außer Marteria.«

No. 20

Mailand 1997 n. Chr. – We‘re coming back


Foto: Michi/BWI