Archiv für Dezember 2011

Ich packe meine Sachen und hab‘ Rückenwind…

Schöne Feiertage…

Kein Wholetrain

I survived Santa Muerte!

14.12.2011, MT, Kassel

Der Name war Programm!

Setlist: [Angaben ohne Gewähr]

Intro (Preludio: Vanitas)
Zurück zum Beton
Harter Weg (Go!)
Paul der Hooligan
Geboren zu gewinnen
Tanzt du noch einmal mit mir?
Alles, was ich tat
In ein paar Jahren
Heute schon gelebt
Vanitas
Anti, anti, anti
Held in unserer Mitte
Wie weit wir gehen
Zusammen
Vom Scheitern (The world is yours, nicht!)
Dumm und glücklich
One step beyond
In 80 Tagen um die Welt
Ich sah kein Licht
Weckt die Toten
(Ich bin) Bei dir
Ruby light & dark
Nur die Nacht weiß
33 rpm
---
Cigarettes & Whiskey
LoFi
Singe, seufze & saufe
---
Meine Sache
Blume

An dem Abend war wirklich Feuer unterm Dach und auf der Tanzfläche, aber eine Nacht später brannte es im „Musiktheater“ wirklich…*klick*

Ich hoffe, dass wenigstens der Artikel über den Brand nicht so vor Fehlern strotzt wie der zum Konzert von gleichnamiger Postille. *klick*
Der ist unter aller Kanone und durchsäht mit Unwahrheiten und Fehlern. Glücklicherweise haben sich ein paar nette Zeitgenossen dazu bereit erklärt in der Kommentrafunktion Steve Kuberczyk-Stein etwas Nachhilfe zu geben. Ich bin mir gar nicht sicher, ob er überhaupt beim Konzert anwesend war…

Vorweihnachtszeit in Kassel

- schweinekalt
- Stadion leerer als die offiziellen Zuschauerangaben
- torreicher Kick mit 3 Treffern von Mayer
- Kasseler Szene am boykottieren (Fahne falsch herum); nur ab und an ein wenig Pöbelei in Richtung Gäste
- Gäste mit sporadischen Anfeuerungsrufen und etwas Pyro zum Erwärmen. Zugfahrerhaufen recht mau, einiges an „Umlandfans“.
- Die Frankfurter, die den mittäglichen Spaziergang über den Kasseler Weihnachtsmarkt vor dem Spiel eingeplant hatten, haben wohl Einiges richtig gemacht.
- Nach Abpfiff ebenfalls noch ein kleiner Rundgang durch den schönen Kasseler Süden.
- Kurzfazit: Fantechnische „Highlightspiele“ sind in der Liga rar gesäht. Dies war auch keines. Die Begegnung in der Vorsaison war um einiges interessanter.

Fakten:
10.12.2011 14h KSV Hessen Kassel – SG Eintracht Frankfurt II 3-2
Stadion: Auestadion, Kassel
Wettbewerb: Regionalliga Süd, 2011/12 (21. Spieltag)
Zuschauer: 1.300 („offiziell“) / ca. 200 Gäste
Eintrittskarte: Freikarte, Osttribüne

Hail to the freaks!

03.12.11 – Die Beatsteaks aus Berlin in der Göttinger Lokhalle.
Knapp 10 Jahre, nachdem sie als Vorband für DTH die Lokhalle einheizten, kamen sie nun zurück – diesmal natürlich als Hauptact.
Die Lokhalle war mit 5.500 Leuten angenehm gefüllt. Nicht zu voll und ohne Gedränge, aber auch keine erkennbaren Lücken im Vorder- und Mittelteil. Die Location konnte voll und ganz überzeugen. Ein würdiger Rahmen für ein richtig gutes Konzert an diesem Abend.
Das Bühnenbild wechselte dreimal – von Häuserschlucht mit Berliner Hinterhofflair, über eine Vinyl bis hin zu erleuchteten „BTSTKS“ Buchstaben.
Der Mix hat gestimmt: Punkrock-Nummern aus den Anfangsjahren wechselten sich mit Live-Klassikern wie „Monster“ oder „Not Ready to Rock“ ab inkl. Pogo-Action. Gelungene Abwechslung – das „Hey Du“ von Gitarrist Baumann gesungen. Alle Single-Auskopplungen der letzten Jahre durften nicht fehlen, aber natürlich gab es auch viel aktuelles Zeug aus der „Boombox“.
Kurzum: Feine Rockmusik, garniert mit Britpop-, Ska- und Reggae-Elementen, ab und mal ein Klavier. Und immer mal gut für eine Überraschung, wie ein kurzer „Bhangra“ oder „Sound of da Police“-Skit.
Richtig stark, ein paar Covernummern. „Teenagerliebe“? Kein Problem für die Beatsteaks, aber auch Nirvana („In Bloom“) oder „Badfish“ von Sublime wurden zum Besten gegeben.
Gerade am Ende gab es aber einige Änderungen der geplanten Playlist. Grund: Leadsänger & Gitarrist Arnim Teutoburg-Weiß verletzte sich an der Hand bei dem Auftritt. Sah aus der Entfernung nicht so schlimm aus, hinderte ihn aber am Gitarre spielen, aber das provisorisch Tapen vom Rowdie half nicht viel. Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass für die restlichen Gigs der Tour mit Gitarre erstmal essig ist.
Mir missfielen lediglich die etwas (zu) dick aufgetragenen Lobpreisungen des Göttinger Publikums. Glaubt denn wirklich einer, dass Göttingen der geilste Gig der Tour war? Besser als in der Hauptstadt selbst? Doch nicht wirklich. Lob für einen gelungenen Abend darf (und muss) sein, aber wenn die Superlative sich zu sehr häufen, wirkt das für mich eher skurril.
Die Vorband „The death set“ konnte nicht so recht überzeugen. Kein Potential um in 10 Jahren die Lokhalle allein zu rocken.
Das sollte aber der einzige Wehrmutstropfen bleiben, vielleicht neben den chaotischen Zuständen an Garderobe und Catering. (Gruß an meine Begleiter ;-)

Beatsteaks live? Muss man gesehen haben! Z.B. auf einem der zahlreichen Sommer-Festivals!

Kartenpreis im VVK: 27,50 €