Archiv für Juni 2012

Ausgabe 25

Coming soon.
Lesestoff für die Sommerpause.
Stay tuned.

Salsiccia empfiehlt…

…den folgenden Artikel.
Ein lesenswerter Beitrag auf einem mir bis dato unbekannten Blog/Website. Passend zum gestrigen Abend, als die 4-wöchige Dauerparty auf den Fanmeilen und Fanfesten dieser Nation mit dem Spiel zwischen einer Vielzahl an Kickern des FC Bayern (7?) und ebenso vielen Spielern der gobbi di merda von juventus, ein jähes Ende gefunden hat.

Warum Fußballfans und EM-Jubelperser aneinander vorbeischauen

„…
Fußball ist ein großartiger Sport – das ist Basiswissen. Am schönsten ist er, wenn man Fan einer Mannschaft ist, die man das gesamte Jahr über begleitet – mit der man Höhen und Tiefen erlebt – überragende Siege und niederschmetternde Niederlagen. Das ist etwas sehr persönliches. Als Fan kann man daraus soviel lernen – Demut, Respekt, Gemeinschaft, Glück, Ekstase. Der Fußball bringt einen für ein paar Momente weg vom Alltag, hinein in eine transzendentale Anspannung, in der die Ungewissheit über den Ausgang den kompletten Hormonhaushalt regelt. Es gibt Gefühle, die spürt ein Mensch erst, wenn er Fußball schaut.
…“

kompletter Artikel ->> *klick*

preisgekrönt: Sogenannte Reisebegleiter

11mm Internationales Fußballfilmfestival 2012:
3. Platz in der Kategorie „Shortkicks“

Sogenannte Reisebegleiter from 3pass on Vimeo.

Leutzscher Derby – Bewegte Bilder

Diablos Leutzsch:

Kaufempfehlung: Carpe Noctem Magazin. Out now [2012-06-15] für 5€

Willi Betz Fotowettbewerb III

Willi kennt keine Sommerpause…
Die WBUC dankt allen Einsendern. Weiter so ;-)


Wen interessieren schon „Erlkönige“ in der AutoBild? Dank an JHW!


Willi für die gute Quote. hier: Niedrig&Kuhnt in Sat 1. Dank an diverse Einsender für Screenshots


;-)


eAsY’s connection Stuttgart


Sek. Hauptstadt


Go Titans ;-)


HM#12 Action.


JM!


JM – inkognito I


JM – inkognito II


Tanklaster Action. PVL. [U19 away]


Grüße in die T-Online Redax!

Derby in Leutzsch


„Gästeblock“


„Leutzscher Holz“


Getränkeverkauf im Gästebereich – Käfighaltung


„Intro“ der Heimfans auf der Haupttribüne


„Intro“ der Heimfans auf der Hintertortribüne


„kreativ“ – „Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher“ – multilingual part I


SGLL-Fans VOLL im Trend.


Trauerspiel „Heimkurve“


„kreativ“ – „Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher“ – multilingual part II


Netzfundstück / BfU@FB

Notizen:

Die Saison ist mit Beginn der unsäglichen EM beendet? Denkste.
Was gibt es für ein besseres Alternativprogramm zum Spiel der deutschen N11 als das Leutzscher Derby im alt-ehrwürdigen AKS.
Anreise ohne Probleme, auch der erwartete Andrang am Eingang blieb aus (beim Hinspiel waren noch 2.800 Zuschauer gekommen).
Das heutige Spiel dennoch mit Sicherheitszuschlag von 2 € ausgestattet. Wir entschieden uns Wessi-Hopper dekadent für die mit 11 EUR hochpreisige Haupttribüne – noch komplett in Holz erhalten und ein richtiges Schmuckstück. Vor der Tribüne befindet sich der nur 1 € günstigere und unüberdachte Sitzplatzblock mit grün-weißen Sitzschalen. Die Eintrittspreis befanden einige „Gäste“ offensichtlich für zu viel und versuchten sich am Blocksturm im Gästebereich.
Kassenhäuschen entglast und mehrere Hundert Tickets mitgehen lassen, inkl. einem Verletzten auf Seiten der Sicherheitsfirma „Leipziger Löwen“. Es wird gemunkelt, dass von den Festnahmen auch Leute aus anderen Bundesländern betroffen waren.

Die Leipziger Fußballwelt kann wahrscheinlich 100 Geschichten zum besten geben. Nach der Löschung aus dem Vereinsregister des FC Sachsen Leipzig kam es zu zwei Neugründungen:

Bereits zum Ende der Saison 07/08 wandte sich nach langen internen Uneinigkeiten über die Ausrichtung des Vereins FC Sachsen Leipzig unter anderem die Ultrasszene um die „Diablos Leutzsch“ vom Verein ab.
In der folgenden Saison nahm die Ballsportgemeinschaft Chemie Leipzig (später dann „Betriebssportgemeinschaft“) den Spielbetrieb auf. Zur Saison 11/12 wurde das Spielrecht von Blau-Weiß Leipzig übernommen, nicht ohne entsprechende Diskussionen in Ultrakreisen, aber auch unter älteren Chemikern, die die erfolgreiche Arbeit der vergangenen 3 Jahre dahinfließen sahen. Letztendlich spielt eben diese ursprüngliche Mannschaft nach den drei Aufstiegen in der Stadtklasse. Ein notwendiger Schritt um einen Fuß in die Sachsenliga zu bekommen und -realistisch- die Chance zu haben als Gegenpart zur SGLL aufzutreten und um den AKS zu kämpfen.

Die SG Leipzig Leutzsch ist neuer Pächter (und Hauptmieter) des AKS mit Übernahme des Spielrechtes der zweiten Mannschaft des FC Sachsen (BSG ist Untermieter). Die Nachwuchsabteilung hat sich nach der Insolvenz, nach Abwägung der Konzepte von der SGLL und der BSG entschlossen, mehrheitlich der SGLL beizutreten. Die SG Leipzig Leutzsch, gegründet und geführt u.a. von Jamal Engel, sieht sich analog zur BSG Chemie Leipzig als Nachfolger des FC Sachsen.

Beide Teams spielen im AKS. Beide sehen sich als legitimer Nachfolger. Die Anfrage der Gästefans der BSG, aufgrund des höheren Zuschauerzuspruchs auch an diesem Tag die eigene Heimkurve zugeteilt zu bekommen, wurde seitens der SGLL abgelehnt.
So war die BSG Gast im eigenen Stadion.

Während die jüngere Fangeneration, hauptsächlich Ultras, die BSG unterstützen, scheint die SGLL ein Sammelbecken für Überbleibsel des FC Sachsen zu sein, vornehmlich „nationale“ Jungs der dritten Halbzeit, so zumindest der Eindruck eines Außenstehenden beim Blick auf die aktive Szene. Ein bisschen orange Farbe, viele Muskeln und ein eigentümlicher Kleidungsstil ;-)

Die „Gäste“ an diesem Tag mit schlichter, länglicher BSG-Fahne vor dem Block, sodass das Augenmerk komplett auf dem akustischen Support lag. Die Spieler der BSG liefen im Mottoshirt der Fanszene auf, was somit nicht nur im Block ein schickes, geschlossenes Bild abgab.

Die Heimfans gaben ein recht skurriles Bild ab. Beim Betreten des Norddamms wurden sie gleich von denen, sich bereits lange vor Anpfiff im Block befindenden BSG-Fans, höhnisch begrüßt „Warum seid ihr Huren so wenig?“, ein paar Fahnen vor dem Block und ein Supporterkern von 20 Leuten.
Vor der Haupttribüne der zweite Teil der Szene mit oben beschriebenem Klientel und 4-5 sporadischen Schwenkern beim Einlauf.

Gassenhauer auf Seiten der SGLL „Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher“. Klingt nicht nur dämlich, ist es auch. Mehr gab es eigentlich nicht zu hören. Immerhin wurden 1-2 Suffnasen von eigenen Leuten daran gehindert das U-Bahn Lied länger als die ersten beiden Zeilen zu singen. Das machte es aber nun auch nicht besser. Eigentlich unvorstellbar, dass zu Zeiten des FC Sachsen Leipzig alle zusammen in einer Kurve oder einem Gästeblock beheimatet waren.

Die Gäste recht gut aufgelegt. Sehr geschlossene Einheit, die sich in einem Teil der Hintertortribüne zusammengefunden hatte. Das einheitliche Shirt rundete den Eindruck ab. Melodisch kann der BSG Anhang einiges. Gerade wenn man das Songbook der Eintracht kennt („Wonderful Days“) – nicht alles neu, aber ist meiner Meinung nach auch legitim, solange es nicht die halbe Bundesliga anstimmt, zumal auch durchaus individuelles Liedgut auszumachen gewesen ist.

Großes Gelächter beim SGLL-Anhang als ein brachiales „Vorwärts!!! Chemie!!! Ultras!!!“ aus dem Gästeblock ertönte. Es folgte ein „Ultras Schweine“. Naja…
Ansonsten noch von Seiten der BSG ein nettes „hey…heyhey Chemie“ was im Ohr blieb. Alles in allem erfüllten Diablos und Co. die Erwartungen. Der Protest in der Form, keine Fahnen aufzuhängen, sicherlich nachvollziehbar. Ein komplette Boykott hätte für die SGLL Einnahmeverluste von 8-11 T€ bedeutet. War das eine Option?
In Sachen „Ultra‘“ dürften die Kräfteverhältnisse in Leipzig eindeutig sein. Auf den anderen Gebieten liegen die Schwächen/Stärken auf der Hand. Ich finde es erstaunlich wieviele junge Leute sich zur BSG bekennen, mir fehlen die Vergleiche zu einem normalen Landesliga Spiel der BSG, aber die Anzahl an Supportwilligen war an diesem Nachmittag schon beachtlich.

P.S. Die WBUC fühlte sich in Leutzsch nicht heimisch (in Probstheida aber erst recht nicht). Blau und Gelb gelten hier als absolute Fehlfarben – aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.
Die WBUC mag auch die A38 nicht. WB-Match: Ein enttäuschendes 0:0!

Fakten:
09.06.2012 15.00h SG Leipzig-Leutzsch – BSG Chemie Leipzig 0-1
Stadion: Alfred-Kunze-Sportpark, Leipzig-Leutzsch
Wettbewerb: Landesliga, 29. Spieltag
Zuschauer: 1.964 / ca. 1.000
Eintrittskarte: 9 EUR zzgl. 2 EUR Sicherheitszuschlag, Sitzplatz Tribüne
Culinaria: Bratwurst & Frikadelle gut. Hausmannskost – so muss es sein

TATTOOMENTA KASSEL – Jailhouse Ink.

Als Location der 5. Kasseler Tatoo Show diente in diesem Jahr erneut das Gefängnis „JVA ELWE` (hessische „Mundart“ in Anlehnung an die Hausnummer „11″), welches erst seit 1,5 Jahren geschlossen ist.
Die Gefängnisatmosphäre ist überall noch allgegenwärtig.

Es stand jedem Tätowierer eine Zelle als Arbeitsplatz zur Verfügung. An den Zellwänden können sich die Tätowierer verewigen, wie es die ehemaligen Inhaftierten es auch schon gemacht haben.

Im Außenbereich gaben einige Graffiti Künstler Ihre Kunst zum Besten.

Geiselnahme sorgte 1994 für Schlagzeilen
Der rote Klinkerbau mit seinen 72 Zellen hat eine bewegte Geschichte. Errichtet wurde er 1876 als Landgerichtsgefängnis. Im Nationalsozialismus, als die Gestapo in der „Elwe“ residierte, wurden hier Regimegegner misshandelt. 1994 sorgte das Gefängnis europaweit für Schlagzeilen, als Flüchtlinge aus Nordafrika gegen ihre monatelange Abschiebehaft revoltierten und einen Justizbeamten als Geisel nahmen. Erst nach 22 Stunden wurde der Aufstand von der Grenzschutztruppe GSG 9 beendet. Vor gut anderthalb Jahren wurde die Haftanstalt stillgelegt, weil die überfällige Sanierung des maroden Gebäudes zu teuer gewesen wäre. Am 18. Dezember 2009 verließen die letzten Häftlinge die „Elwe“. [aus: Focus online]

Zur Documenta 13 in diesem Jahr wird das Gefängnis als Hotel auf Zeit umfunktioniert werden.


Zürich


Bildauswahl 2010 & 2011

…ich wusste gar nicht, dass es die auch in weiß gibt…


AStA Sommerfestival Paderborn 2012

Running List:
22:00 Beginner
20:15 Turbostaat
18:45 Max Prosa
17:30 Cro
16:15 Love A
15:30 Doors