Archiv für September 2012

Reds are suck…


Quelle: Netzfundstück, Werbeanzeige

„Bürotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“

Die Speditions-Büromanen der WBUC gratulieren der Initiative „Bürotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ zu ihrem galaxisweiten Aktionstag im Kampf für die Legalisierung der Bürotechnik. Weiter so, Jungs & Grüße nach Berlin!


Anzeigentafel beim Spiel Tennis Borussia Berlin – VFB Hermsdorf in der Berlinliga (06.11.2011)

Auszug der Seite zum Aktionstag:
Am Wochenende 21-23. September 2012 ist es so weit! Der erste intergalaktische Aktionstag zu unserer Initiative „Bürotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“.

Alle sollten in ihren jeweiligen Geschäftsstellen und auch in ihren Stadien durch verschiedene Aktionen, Choreographien und natürlich dem Einsatz von Bürotechnik teilnehmen.

Warum dieses Wochenende fragt ihr euch?

Am 22.September 1848 wurde der Erfinder Friedrich Soennecken im heutigen Iserlohn geboren.
Er erfand zentrale Bestandteile eines jeden Büros.
- ein Tintengefäß zur Stabilität der Federn
- der Vorläufer des bekannten Aktenordners
- dazu einen Locher
- ein Ringbuch
- ein Umlagekalender
- ein speziellen Federhalter

Gerade der Ordner ist überall, jederzeit sichtbar und würde ohne Soennecken wohl niemals in der heutigen Form die Büros der Welt mit Ordnung versorgen.

Natürlich wissen wir, dass fast jeder schon schlechte Erfahrung gemacht hat mit Ordnern. Aber vergesst nicht – keine gute Büroshow ohne zuverlässige Ordner!

Wir bedanken uns bei Soennecken, Herlitz, Leitz, Pelikan und den vielen anderen Erfindern und Firmen die uns täglich unbürokratisch mit Bürotechnik versorgen.

In diesem Sinne:
Locher kennen keine Blocktrennung – Schreibmaschinen tippen alle Vereinsnamen.

Mögen wir in den Stabilofarben getrennt sein – in der Drucksache sind wir uns einig!

dOCUMENTA (13)

Die dOCUMENTA (13) ist die dreizehnte Ausgabe der documenta, einer der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst.

Keine Angst, Salsiccia oder WBUC-Mitglieder laufen nicht mit selbst gestalteten Jutebeuteln durch die Locations und machen auf Kultur-Fex und Kunstkenner – das ist nicht unser Gebiet und soll es auch nicht werden.

Dennoch kann man bei ausgewählten Stücken durchaus einen Moment verweilen, wenngleich auch viel Kram dabei ist, wo sich weder ein tieferer Sinn, Schönheit oder die Aussage erschließen lässt.
In unregelmäßigen Abständen schaute die WBUC am gedulteten (d)occupy-Camp vor dem Fridericianum vorbei und guckte was gerade bei den Campern so los war. Auch wenn das Fridericianum nicht das erste öffentliche Museum ist, gilt es doch als das erste Gebäude, das von Anfang an als Museum konzipiert wurde.

„Nanni Balestrini stellt aus?“
„DER Balestrini?“ Autor von „I furiosi – Die Wütenden“ - einem Klassiker über italienische Ultras?
„Genau DER, ragazzo! Andiamo!“

»30 years later we find that we are all still like we were in ’45.« Der Künstler, experimentelle Dichter und Schriftsteller Nanni Balestrini (*1935) beschreibt in fieberhaften Rückblenden die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen im Nachkriegsitalien, sowie die grauenhaften und traumatischen Erlebnisse in einem SS-Kriegsgefangenenlager in Deutschland aus der Sicht eines desillusionierten, doch kämpferischen Überlebenden. Er berichtet detailliert und ohne Punkt und Komma. Nachdem er bei der Rückkehr in die Heimat wegen seiner politischen Gesinnung vielfach abgewiesen wird, findet er Arbeit in den Minen von Carbonia. Die rücksichtlose Ausbeutung der Arbeiter und die reuelosen Faschisten rufen Erinnerungen an den Krieg wach und entfesseln seine kommunistischen Ideale. Der Streik der Bergarbeiter von Carbonia wird »sein Streik«, denn für ihn ist der Kommunismus die einzige Möglichkeit, sich mit Kameraden zu vereinigen und das Schweigen zu brechen. »Carbonia (We Were All Communists)« ist das Zeugnis eines Mannes der mehrere Leben in Sardinien, Deutschland und Australien gelebt hat und noch immer bedingungslos für Gerechtigkeit kämpft.“

Hier ein paar Eindrücke der d(13):


„Carlo Giuliani (* 14. März 1978 in Rom; † 20. Juli 2001 in Genua) war ein italienischer Demonstrant. Während einer Straßenschlacht im Rahmen der Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua 2001, wurde er bei einem Angriff auf einen Carabinieri-Geländewagen von einem darin befindlichen Carabiniere erschossen.“
„Justicia para Carlo Giuliani!“ („Gerechtigkeit für Carlo Giuliani!“)


„Sanja Ivekovićs Installation in der „Neuen Galerie“ stellt Vitrinen voller Spielzeugesel – der Esel ist das symbolische ≫Lasttier≪ – aus Privatsammlungen (ein Exemplar stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs) neben die Namen von Menschen, die im nationalsozialistischen Deutschland und anderswo im 20. und 21. Jahrhundert Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung geleistet haben.“


„Die amerikanische Künstlerin Susan Hiller hat einen wunderbaren Soundtrack geschaffen.

Gleich an fünf documenta-Standorten können Entdeckungslustige 100 Protest- und Folksongs mit Tiefgang aus funkelnagelneuen Wurlitzer CD-Musikboxen lauschen. Das Song-Spektrum folgt den Vorlieben der Künstlerin: ein unvollständiges Archiv.

„Die Gedanken sind frei“, dieses alte deutsche Volkslied, feiert die Freiheit des Gewissens und bildet die große Klammer. Gesungen mit deutscher Titelzeile übrigens von Altmeister Pete Seeger. Zu hören sind Lieder aus dem spanischen Bürgerkrieg (Ernst Busch) und gegen die Lynchjustiz weißer Rassisten (Billie Holiday), Hymnen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Bob Dylan) solche des kubanischen (Carlos Puebla) und chilenischen Befreiungskampfes (Victor Jara), Lieder des Aufstandes im Warschauer Ghetto und solche entlegener Kulturen.

Dazu kommt Popmusik, die Kontrapunkt zu den Rhythmen des sogenannten modernen Lebens sein will und ist. Songs von John Lennon, Edwin Starr, Johnny Cash, Leonard Cohen, Tom Waits, den Sex Pistols und Ry Cooder – subversive Statements gegen das Vergessen und Aufgeben.“


Geoffrey Farmer und seine 3D-Collage in der Neuen Galerie.
„Er hat aus tausenden Aufnahmen, die er aus den „Life“-Magazinen der Jahrgänge 1935 bis 1985 geschnitten und an verschieden hohen Halmen befestigt hat, eine 3D-Collage gebaut, die den kompletten langen Gang der Neuen Galerie füllt. Köpfe von Politikern und Schauspielern, von bekannten, ikonischen Produkten und Speisen wie Maccaroni‘n'Cheese oder der Campelldose kann man hier genauso entdecken wie Abbildungen von Menschen, die vielleicht nur vage Erinnerungen heraufbeschwören.“


„Doch was auf den ersten Blick chaotisch wirkt, ist tatsächlich nicht nur chronologisch geordnet, sondern auch eine wohl durchdachte Ephemera-Bastelei. Der Titel der Arbeit „Leaves of Grass“ gibt ebenfalls Hinweise: Sind diese Figuren, Bilder nur gewachsen, ohne menschliches Zutun, sind diese Erinnerungen und Erlebnisse Natur, also Schicksal? Dahinter liegt ebenfalls jene Frage, die dem Betrachter auf der aktuellen documenta immer wieder beschäftigen wird: Die Diskussion darüber, ob das eine oder andere Objekt als Kunst bewertet werden kann und damit auch die Frage danach, was Kunst (heute) ist, also wo die die gedankenlose Bastelarbeit aufhört und wo der Bedeutungsbetrieb anfängt.“


Hoo-Ha! Einige unverbesserliche „sogenannte Kunstfreunde“ der WBUC konnten es offensichtlich nicht lassen und praktizierten Art-Guerilla in Höchstform. Blinzelt da etwas die leuchtende Fackel des kleinen WB-LKW hervor? Man munkelt, dass das Kunstwerk über einen längeren Zeitraum „modifiziert“ ausgestellt wurde, zumal vor diesem Objekt extrem lange Schlangen an der Tagesordnung waren. Wertsteigerung: unbekannt


„The sewing room“
„Im Nordflügel des alten Hauptbahnhof, zeigt der rumänische Künstler István Csákány unter der Kunstwerk Nummer 44 eine aus Holz geschnitzte Nähstube. Das Wort Nähstube minimiert die Arbeit des Künstlers, denn die Arbeitsstunden, die für diese filigranen Holzarbeiten nötig gewesen waren, blieben ungezählt.
Nicht nur, dass alle in einer Näherei vorhandenen Gerätschaften, wie zum Beispiel Bügelmaschinen, Nähmaschinen und Heißdampf-Anlagen aus Holz handgeschnitzt, gedrechselt oder gehobelt nachempfunden wurden, nein, der Künstler hat auch die stromführenden Kabelstränge und die Neonröhren der Deckenbeleuchtung originalgetreu aus Holz nachgebaut. Entweder durch gekonnte Drechsel-, Hobel,- oder Schnitztechnik.“


„Tanzende Jalousien“
„Industriell gefertigte Gebrauchsgegenstände – hier Jalousien – stehen oft im Mittelpunkt der Arbeiten, die die südkoreanische Künstlerin Haegue Yang fertigt. Die subtil beleuchteten Jalousien ihrer Installation „Approaching: Choreography Engineered in Never-Past Tense“, die sie auf der Documenta im Kasseler Kulturbahnhof zeigt, bewegen sich nach einer festgelegten Choreographie“


„Bei der Schrotthalde am nördlichen Ende des Hauptbahnhofs handelt es sich um Kunst, genau genommen einen Teil der Arbeit „Momentary Monument IV“ der Italienerin Lara Favaretto. Sie ließ Altmetall aus Kasseler Mülldeponien und Recycling-Betrieben neben den alten Gleisen auskippen und verzichtete dabei bewusst auf jede ästhetische Form.“

Besuchstipp: *klick*
„The Refusal of Time“ von William Kentridge

Willi Betz Fotowettbewerb IV

Die Willi-Betz Gemeinde ist immer aktiv: Auf dem Weg in den Urlaub, im Urlaub oder am Frühstückstisch in der Zeitung.
Gespielt wird immer – denn auch Willi B. gönnt sich keine Pausen (gesetzliche Lenkzeitpausen mal ausgenommen).
Lieber Willi, weiterhin gute Fahrt und dass du uns auch in der Saison 2012-13 auf den deutschen und europäischen Autobahnen weiterhin treu und zuverlässig begleitest. Wir reisen mit dir… WB per sempre!

Allen WB-Zockern einen guten Start in die Saison 2012/13!
Happy Hunting!

WBUC im September 2012


WB Youth – Danke Emilie Z. -> Willi Betz universe!


WB Youth – Danke Emilie Z. -> Willi Betz universe!


WB Youth – Danke Emilie Z. -> Willi Betz universe!


WBUC design ;-)


„Video killed the radio star…“


WBUC „down under“, Sydney


„Oui, nous parlons français“, Strasbourg


Rügen, 2012


Klarer Fall von „Fake“


Weinbergkrug, d13


Willi unverzichtBAR


„Deutscher Korn – die reine Lust“


Was Streetart Künstler „Banksy“ kann, kann die WBUC schon lange. GEsehen im „British Museum“, London während der Olympischen Spiele 2012. Genau wie „Banksy“ stellte die WBUC auch im Raum „Roman Britain“ aus.
Unser Tribut an einen großen Streetart Künstler.


„It looked very much in keeping with the other exhibits, the explanatory text was quite similar.“
„British Museum“, Raum „Roman Britain“, Olympia 2012


Dachser versus Willi, MagicM @ HNA


Klagenfurt, Sommer 2012, pvl

„Please mind the gap between…“


Panteon Rococo-Mitglied mit KSV Hessen Kassel Schal; Sänger mit St. Pauli Shirt :-/

Running List:

Freitag, 24.08.2012

20.00 Uhr – Shantel & Bucovina Club Orchestar (!!!)

Samstag, 25.08.2012
18.30 Uhr – Turbostaat (!)
20.00 Uhr – Panteón Rococó (!!)

Eintrittskarte: live, umsonst & draußen im Nordstadtpark, Kassel