Archiv für Januar 2014

The Anti Islands

„Weiße Teufel, schwarze Seelen
mit grammatikalischen Juwelen“

Das Comeback der BO und die Gerüchte und Vermutungen, die sich im Vorfeld breit machten, dürften es so ziemlich in jede Regionalpostille geschafft haben. Zu dem Thema ist genug gesagt und geschrieben worden – jeder darf sich von dem Comeback, den Hintergründen, der Bandgeschichte usw. sein eigenes Bild machen.

Auch für die großen Boulevardblätter war es ein dankbares Thema. Nichts Neues auch, dass man es bei der Recherche nicht so genau nimmt und so werden schnell Bands in Töpfe geworfen, die da gar nicht hinein gehören.
So war folgende Fotocollage bei der BILD zu sehen. Ganz links (hoho) dabei Sammy von den Broilers zu sehen.

Statement der Broilers:

BILD LÜGT!
Dass die Bild-Zeitung ein populistisches und rechtes Blättchen ist, ist allgemein bekannt. Deshalb sprechen wir mit der Postille auch nicht und geben denen keine Interviews. Ein Paradebeispiel von deren schlecht recherchiertem Journalismus ist gerade wieder auf der bild.de Homepage zu bestaunen, auf das uns viele von Euch hingewiesen haben.
Dort findet sich unter der Überschrift »Deutschlands Tabubands« auch ein Foto von uns und es wird behauptet, die Broilers würden zu Bands gehören, die »in die rechte Ecke gedrückt« werden und über »Heimat« singen und »Deutschrock« spielen. Das ist natürlich totaler Bullshit. Wir sind ziemlich genau das Gegenteil von all dem, und das ist allgemein bekannt.
Jeder weiß, dass wir seit Jahren explizit und offen antifaschistische Standpunkte vertreten, mit »Deutschrock« nichts am Arsch haben und uns »Heimat« ungefähr so viel interessiert, wie der nächste König im Dschungel.
Die haben einfach den Schuß nicht gehört, und Eigentlich sind solche plumpen Lügengeschichten nicht wert, da auch nur eine Minute drüber nachzudenken. Wir lassen jetzt trotzdem prüfen, ob so ein Quatsch unter »Pressefreiheit« fällt.
Danke für Eure Hinweise, viele Grüße, Eure Broilers

Auflösung:

Euskal Herria Askatu

Es war die bisher eindrücklichste Demonstration. Weit über 100.000 gingen am späten Samstag im baskischen Bilbao friedlich auf die Straße, um von Spanien und Frankreich Schritte in einem Friedensprozess zu fordern. „Menschenrechte, Lösung, Frieden. Baskische Gefangene ins Baskenland“, lautete das Motto unter dem die baskische Metropole überflutet wurde. Eine Demonstration fand nicht statt, denn von der „Straße der Autonomie“, wo sich der Zug aufstellte, bis zum Bürgermeisteramt, wo die Abschlusskundgebung stattfand, war die Route ab 17 Uhr 30 trotz des strömenden Regens überfüllt.

Herkunft

P.S.
Lizarazu bezahl‘ deine Schulden!

Get free

Nicht unbedingt neu, aber gut:
…Electronic Dancehall Sound von Major Lazer feat. Amber Coffmann

Europapokal Extrablatt

Die WBUC war in der Europapokal-Gruppenphase unterwegs.
Abwechselnd wird in gewohnter Weise von den Spielen und den „Drumherum“-Erlebnissen berichtet.

Ausgabe 31 wurde an den bekannten Verteilerkreis versendet. Falls wir jemand vergessen haben sollten, bitte melden.

Cheers & ein „Frohes Neues“
WBUC!

P.S. Noch im Januar folgt wieder ein „Willi Betz“ Bilder-Update.

mi casa es tu casa

AirBnB war und ist eine immer recht gern genutzte Alternative zu den Hostel, Jugendherbergen und Flughafenbänken dieser Welt.

Das könnte sich zukünftig ändern. Den Hintergrund gibt es hier:

Hintergrund: „Auch deutsche Wohnplattformen sollen Daten herausgeben“ in „Die Zeit“

Nachfolgend der offene Brief von Douglas Atkin an die registrierten AirBnB-Mitglieder.

Lieber Freund oder liebe Freundin,

Ich schreibe Dir, weil ich Dich bitten möchte, uns dabei zu helfen, Airbnb in New York zu retten.

Du hast schon einmal bei einem Gastgeber übernachtet und weißt deshalb, wie einzigartig das Erlebnis ist, sich auf Reisen wie ein Einheimischer zu fühlen. Bei einem Großteil unserer Gastgeber handelt es sich um ganz normale Menschen, die über die Runden kommen, indem sie ihr eigenes Zuhause vermieten.

Diese großartige Möglichkeit ist momentan bedroht.

Der Generalstaatsanwalt von New York hat unter Strafandrohung die Offenlegung der Daten nahezu all unserer Gastgeber in New York eingefordert. Wir wehren uns mit allen möglichen Mitteln gegen diese Zwangsmaßnahme, müssen aber besonders die unzureichenden Gesetze ändern, auf denen diese Forderung beruht. Du kannst uns jetzt helfen, diese Gesetze endlich zu verbessern, die Bedrohung für unsere New Yorker Community abzuwenden und damit diese Situation ein für alle Mal zu ändern.

Eine Petition, die die Gesetze in New York verändern soll, wurde bereits über 217.000 Mal unterschrieben. Airbnb-Gastgeberin Mishelle hat versprochen, sie dem New Yorker Senat persönlich vorzulegen. Wir haben uns 220.000 Unterschriften zum Ziel gesetzt, weil wir glauben, dass die Gesetze angesichts so vieler Stimmen einfach geändert werden müssen.

Unterschreibe Mishelles Petition für ein gerechtes Gesetz in New York und hilf Airbnb.

Danke, dass Du unseren Gastgebern in New York den Rücken stärkst. Wir wünschen uns eine Welt, in der sich Menschen überall zu Hause fühlen können. Lass’ uns diese Welt gemeinsam erschaffen.

Vielen Dank für Deine Unterschrift.

Douglas Atkin

Global Head of Community