Archiv der Kategorie '3. Quartal 2009'

Repose en paix, Brice!

http://www.brice-taton.com

Indians Tolosa ’93

Remember September



Fakten:
13.09.09 1. FC Köln – FC Schalke 04 1:2 (1:1)
Stadion: Müngersdorfer Stadion
Liga: 1. Bundesliga
Eintrittspreis: 17,50 € Stehplatz
Zuschauer/Gästefans: 50.000 / ca. 7.000

Ohrwurm (Melodie „Cidinho & Doca – Rap das armas“):
„Gelsenkirchen Schalke Neunzehnhundertvier
für deine Farben leben und sterben wir
du bist das was uns am leben hält
SCHALKE ist das geilste auf der ganzen Welt“


[Fußballfans gegen Stadionverbote und Kleiderzwang]

Fakten:
20.09.09 KSV Hessen Kassel – SG Eintracht Frankfurt U23 1:0 (0:0)
Stadion: Auestadion
Liga: Regionalliga Süd (4. Liga)
Eintrittspreis: 7 € Stehplatz (ermäßigt)
Zuschauer/Gästefans/Polizei im Gästeblock: 4.500 / ca. 30 / ca. 30



Fakten:
12.09.09 VfL Bochum U23 – FC Schalke U23 2:1 (0:0)
Stadion: Wattenscheider Lohrheidestadion
Liga: Regionalliga West (4. Liga)
Eintrittspreis: 4 € Stehplatz (ermäßigt)
Zuschauer/Gästefans: 558 / ca. 150
kulinarisch top: Frikadelle 2 €

Guten Tag 1899, Gute Nacht Fußball!

Derbytid! – Salsiccia No. 13 out now!

Fakten:
30.08.09 FC Kopenhagen – Brondby IF Kopenhagen 1:1 (1:0)
Stadion: Parken
Liga: SAS Ligaen (1.Liga)
Eintrittspreis: 275 DKK (ca. 40€; Gegengerade/Unterrang)
Zuschauer/Gästefans: 30.100 / ca. 2.000

Fakten:
31.08.09 Malmö FF – Helsingborgs IF 0:0
Stadion: SwedbankArena
Liga: Allsvenskan (1.Liga)
Eintrittspreis: 380 SEK (ca. 38€; Gegengerade/Oberrang)
Zuschauer/Gästefans: 22.000 / ca. 1.500

Conny Kramer schlägt zurück!

Juliane Werding hätte ihre wahre Freude gehabt!
…denn auch in diesem Jahr reichte die Zweitvertretung vom FC S04 aus, um den Jungs von der Hafenstraße die Grenzen aufzuzeigen.
Die Nr. 1 im Pott sind WIR!
Enorm viele Gästefans hatten die 9,3 km Wegstrecke von der Hafenstraße nach Gelsenkirchen auf sich genommen und konnten, wenn überhaupt, nur in Sachen farblich statter Geschlossenheit auftrumpfen. Der Rest ließ zu wünschen übrig.
Keine geschlossenen Gesänge, kuriose Aktivitäten rund um UE02, QUE und Dunstkreis und eine schweigende rot-weiße Menschenmasse auf der Südseite der Arena.
Lediglich die Ankunft im Gelsenkirchener Bahnhof schien eines Derbys angemessen, wie der Buschfunk verlauten ließ.
Die hohe Anzahl an Zuschauern an diesem Montag führte auch dazu, dass sich der Anpfiff um 30 Min. verzögerte. In der RL West ist sowas eben noch möglich. Vielleicht hätte, neben dem Eingang Nord, auch ein zweiter geöffneter Zugang, einige Probleme beim Einlass gelößt. Die Haupttribüne war dieses Mal ebenfalls nicht zugänglich – nur für die zahlreich vertretenen „VIP’s“ in grün!
Die aktive Schalker Fanszene hatte in den Tagen zuvor mobil gemacht und nutzte die Gelegenheit um geschlossen das ein oder andere Liedchen zum Besten zu geben. Das war wirklich mehr als okay, wenngleich ein wenig Tifomaterial das ganze optisch ein wenig „aufgepeppt“ hätte.
Der Stadionsprecher von der Schalker Zwoten scheint eine hohle Frucht zu sein, die Jungs der U23 waren allerdings äußerst motiviert und die Freude nach Spielende kam wirklich überzeugend und von Herzen rüber. So wie es sich für ein Derby gehört!
Hi-Ha-Höre! Schalker Amateure!



Fakten:
17.08.09 FC Schalke 04 II – Rot-Weiss Essen 1:0 (1:0)
Stadion: Arena Gelsenkirchen
Eintrittspreis: kostenlos (für DK-Inhaber)
kulinarisch top: FCS04 StadionCatering GmbH&Co.KG schmeckt nicht!
Tor: 1:0 Erwig (32.)
Zuschauer/Gästefans: 16.495 / ca. 7000

9 1/2 Wochen

Ungefähr 3 Monate ist es her, dass Salsiccia 2.0 auch online das Licht der Welt erblickte und die bisherige Info Seite ersetzte.
Die Reaktionen fielen durchweg positiv aus und auch die Zugriffszahlen zeigen mir, dass das Online-Angebot seine Adressaten findet.

Kurios natürlich die Wege, die den Leser hierher führen.
Mein Dank geht zunächst an die regelmäßigen Leser der Beiträge, aber an dieser Stelle geht mein Gruß auch an diejenigen, meist Feinschmecker oder/und Fußballfreunde, die durch Mr. Google hierher geführt wurden und zwar mit folgenden Suchbegriffen. Die ein oder andere Stilblüte ist auf jeden Fall dabei ;-)

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Ich wünsche allen Sportsfreunden eine gute Saison 09-10!
In diesem Sinne!
…lebe lieber ungewöhnlich!

Superstau!

Den Megastau, wo so rein gar nichts mehr geht, gibt es nur im Film?
Denkste! Tatort A10, ab Ludwigsfelde-Ost. Bei 19km haben wir aufgehört mitzuzählen.
Und den „weisen“ Spruch „Stau ist nur hinten scheiße“ kann man sich getrost in die Haare schmieren. Handgezähltes 30tes Auto vor dem Totalstopp. Um ganze 2 Minuten zu spät, um am Unfallort vorbeizufahren und das knappe 30km vor dem eigentlichen Ziel.
Ich fühlte mich zeitweise schon sehr an den Filmklassiker aus `91 erinnert. Kein Film, sondern Realität:
- Ein Hochzeitspaar, dass mit seinem Wagen, einem der 6 anrückenden Feuerwehrfahrzeuge folgt um pünktlich zur Trauung zu kommen
- Ein Hobbybastler der die gesperrte Autobahn kurzerhand zur Teststrecke für sein ferngesteuertes Auto umfunktionert
- Sich im Tiefschlaf befindene Engländer im Auto nebenan, die sich selbst durch Hupen kaum aus den Träumen reißen lassen
- Horden von polnischen Gastarbeitern, die sich als kibice in Höchstform entpuppen
- Freundliche Schweizer, denen man die Umweltplakette als Mautvignette verkaufen kann
- Nervöse Familienväter, die eine Abfahrt vor dem Flughafen Schönefeld ihren Jahresurlaub davonfliegen sehen und deswegen entnervt probieren die Vollsperrung zu durchbrechen?

Wir ließen uns durch die Negativmeldungen aus fachkundigen Kreisen via Handy nicht entmutigen, schrieben den Kick 2-3x schon ab, nahmen ihn dann wieder ins Programm auf usw.
Kurzum: Der teilweise sintflutartige Dauerregen der letzten Stunden hatte einen Unfall zweier LKW zur Folge, leider auch mit Todesfolge für einen der Fahrer, was die langwierige Prozedur erklärt. Zum Führerhaus eines der LKW fehlten einem die Worte. Es war quasi nicht mehr existent.
Nachdem unzählige Unfallhelfer durch die Gasse angerückt waren, konnte nach knapp 3 Stunden Stillstand wenigstens eine Spur freigegeben haben.
Weiter ging es in der Berliner Osten. Hier natürlich auch mit entsprechenden baulichen Maßnahmen, so dass man auf die Hilfe des Navi verzichten musste. Wir erreichten die „Alte Försterei“ äußerst knapp, zahlten € 2,50, welches zum Parken auf einem stillgelegten Tennisplatz berechtigte in Kombination mit dem Regen kann man sich ausmalen, wie Hose, Schuhe und Fahrzeug aussahen. Schnellen Schrittes ging es zum Gästebereich und von weitem konnten wir bereits vernehmen, dass sich der Beginn um eine knappe 1/2 Stunde verzögert hatte, sodass wir tatsächlich zum Anpfiff im Block standen. Unglaublich!
Das eine oder andere bekannte Gesicht wurde erspäht, die Sek SV weilte zwangsweise vor den Stadiontoren und 2 brandenburgische Hansel gaben als „Vorsänger“ eher eine amüsante als ernstzunehmende Vorstellung ab.
Überhaupt bestand der Block zu geschätzten zwei Dritteln aus Umland-Schalkern – das bekannte Bild im Osten.
Es herrschte bei mir ein wenig Unklarheit inwieweit eine, seit Pokalfinale 2001, immer öfter propagierte Fanfreundschaft von allen Teilen der Fans getragen würde, aber der ein oder andere Schalker auf der Gegengerade oder vor dem Stadion ließ eher darauf deuten, dass dies doch nicht nur ein Hirngespinst einiger weniger ist. Naja…

Die neue „Alte Försterei“ beeindruckt. Das hat wirklich das Prädikat „Schmuckkästchen“ verdient. Und zudem zum größten Teil aus Fanhand erbaut. Unglaublich was hier geleistet wurde. Rot-weiße Farbe satt und akustisch 1a; dazu ein überragend großer, freizügiger Gästeblock mit Podest.
Das Stadion besteht zu 75% aus Stehplätzen und das wirkt sich gleich positiv auf die Atmosphäre aus. Die letzte verbleibende Sitzplatztribüne fällt natürlich enorm ab, gerade im Kontrast zu den 3 neuen Tribünenteilen.
Der perfekte Mix aus Bewahren von Tradition und Moderne. Da nimmt man Lappalien wie organisatorische Schwierigkeiten bei der kulinarischen Versorgung doch gern in Kauf.

Supporttechnisch ließen die Hausherren ab und an andeuten, zu was sie im Stande sind, wenn es hier richtig rund geht. Die aktive Fanszene um das Syndikat, TSK und Co. trat offiziell allerdings nicht in Erscheinung, wie noch zum Spiel gegen die Hertha oder Babelsberg 03.
„FC Union – Unsere Liebe – Unsere Mannschaft, unser Stolz – Unser Verein – Union Berlin!!!“ [Gänsehautfaktor 10 – immer wieder genial]
Auf Schalker Seite blieb es auch bei 2-3 akustischen Verlautbarungen. Aber heut wäre da auch nicht viel drin gewesen, aufgrund des unbekannten Liedguts für den Großteil der anwesenden Schalker.
Der Regen hatte pünktlich mit Spielbeginn auch die Wuhlheide erreicht und nach 2 Minuten musste der S04 bereits einem Rückstand hinterherlaufen. Der Ausgleich gelang Sanchez erst in Halbzeit 2, mit anschließender erneuter Führung und zugleich Siegtreffer der Hausherren. Der FCU war motiviert, während der S04 seine Reihe an durchwachsenen Testspiel-Auftritten fortsetzte. Alles kein Grund zur Beunruhigung.
Positiv ist noch zu vermerken, dass das Spiel nicht, wie bedürchtet, zu einer Selbstbeweihräucherung unseres Sponsors verkam, sondern dieser sich lediglich auf Präsenz bei den Werbebanden beschränkte.
Nach Spielende machten wir einen kurzen Abstecher in die Altstadt Köpenicks, die einen schönen, gemütlichen Eindruck hinterließ. Der Hinfahrtstau war übrigens noch existent, immerhin konnte zwischenzeitlich eine zweite Fahrspur freigegeben werden.
Wir füllten unsere Mägen und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre am Rande des Wannsee ausklingen, garniert mit schönstem Wetter und einem Sonnenuntergang der keine Wünsche offen ließ!
Das 20 Jahre Fanta4-Live-Konzert sowie „Stadtaffe“ [Anspieltipp!] aus dem Hause Peter Fox lieferten den passenden Soundtrack.
Dank geht an meinen Reisebegleiter, der mit fachkundigen Hinweisen meinen „Hauptstadt-Horizont“ immer wieder erweitern konnte und sich das Berliner Kindl schmecken ließ.

U.N.V.E.U.

Fakten:
25.07.09 FC Union Berlin e.V. – FC Schalke 04 e.V. 2:1
Eintrittspreis: 10 € (ermäßigt)
kulinarisch top: Berliner Boulette (2€)
Willi-Betz-Spiel: 0:0
Zuschauer/Gästefans: 13.509 / ca. 2000

Remscheid bittet zum Tanz

Recht kurzfristig wurde zum 100jährigen Bestehen des FC Remscheid der FC Schalke 04 als Testspielgegner organisiert.
Der wirtschaftlich angeschlagene Verein dümpelt mittlerweile in den Niederungen der 6. Liga herum, hatte er noch gar nicht mal vor allzu langer Zeit -Anfang der 90er- sogar noch ein Zweitliga-Gastspiel.
Der Eintrittspreis von 9€ diente hauptsächlich zur Sanierung des Clubs. Das ermäßigte Ticket kostete im übrigen 7€, bestand allerdings auch nur aus einem Abrissbon – im Gegensatz zu der formschönen Vollzahlerkarte, sodass ich mich für letztere Variante entschied.

Es fanden sich aus dem LCH-Dunstkreis erstaunlich viele Gesichter ein und bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde die Zeit recht kurzweilig gestaltet. Kulinarisch: eine glatte 5! Das war nichts, so dass ich dankend auf den Astra-Pappbecher Cola nebst Presswurst verzichtete.
Das Wilhelm-Röntgen-Stadion schneidet da weitaus besser ab und weiß wirklich zu gefallen.
Die beiden Hintertortribünen haben „Gesicht“, und die „VIP“-Plätze hinter dem Stadion auf der Treppe des amerikanischen Fast-Food-Anbieters haben ihren „eigenen Charme“.

Altintop ließ mit 4 Toren in Halbzeit 1 keine Zweifel aufkommen, wer hier Herr im Hause ist, was entsprechend durch das überwiegend königsblaue Publikum gewürdigt wurde. Zum großen Erstauen aller durfte Albert S. sogar von Anfang an die Fußballschuhe schnüren und das obwohl er in der Woche nicht mal am gemeinsamen Mannschaftstraining teilgenommen hatte.
Während des Spiel entrollte ein Solinger Spaßvogel auf der Tribüne gegenüber der „Szene RS“ seine Solingen-Fahne, was im eine Leibesvisitation durch Team Green verschaffte, und beim Rest für Erheiterung sorgte. Ich glaube, beide Vereine mögen sich nicht sonderlich unmd scheinen im November auch gegeneinander anzutreten, wie man vernehmen konnte.
Die Szene RS ließ sich nicht lumpen und hatte ihr ganzes Tifo-Material herausgekramt. Alles in allem aber ein mieser Abklatsch des altbekannten Buli-Singsang. Der ein oder andere wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit samstags einem Buliverein aus dem Westen widmen und den FCR als „Zweitverein“ ansehen.
Nachdem der Großteil unserer aktiven Fanszene bereits die Heimweg angetreten hatte, schien RS nochmal zur Höchstform aufzulaufen. Sachen gibt’s.
Mit Schlusspfiff wurde noch zum Jubiläums-Tanz geladen. Schraube ließ sich nicht zweimal bitten und legte eine flotte Sohle aufs Parkett. So ist er halt :-)
Es trennten sich die Wege der LCH&Friends, die ihre respektable Serie fortsetzten, was Testspiel-Präsenz betrifft.

Fakten:
22.07.09 FC Remscheid e.V. – FC Schalke 04 e.V. 0:7
Eintrittspreis: 9 €
LCH & friends: 7x
kulinarisch top: Cola-Ausschank in stilunechten Astra-Pappbechern
Zuschauer/Gästefans: ca. 5500 / ca. 25x „Szene RS“

Summer of Resistance